Seit April 2015 ist die neue Sage Office Line 2015 verfügbar. Im Gegensatz zu vorherigen Version hält sich Sage aber mit fulminanten Ankündigungen zurück. Das ist auch sehr sinnvoll, denn Die Version wurde auf der Developer Preview Veranstaltung für Sage Entwicklungspartner vorgestellt, und gleichzeitig auch zum Verkauf freigegeben.

Damit bestand für Entwicklungspartner kaum eine Möglichkeit, sich mit der Version zu befassen. Würde man nun das Update im großen Stil bewerben, so wären die Fachhandelspartner unter Druck, diese auch auszuliefern.

Zum zweiten ist die Version 2015 eine reine Updateversion ohne nennenswerte neue Funktionen. Im Vordergrund stand die Portierung auf Access 2015, welches auch bei der Lohn- und Gehaltsabrechnungssoftware „Sage HR“ bereits im Einsatz ist. Eine Parallelinstallation mit Access 2013 führte zu Problemen, wodurch man sich genötigt sah, eine zur aktuellen Lohnsoftware kompatible und parallel nutzbare Software bereitzustellen.

Featureversion im Herbst

Für den Herbst 2015 ist eine „Featureversion“ geplant, also eine Version. die auch eine Reihe neuer Funktionen beinhaltet. Bei der aktuellen Version ging es primär darum, die Version zu portieren. Auf neue Funktionen hat man, auch aus Zeitgründen, im Wesentlichen verzichtet.

Für Endanwender bedeutet das:

  • Eine Umstellung auf die Office Line 2015 lohnt sich nur, wenn mit Access 2013 Probleme bestehen und man gerne auf Office 2015 wechseln möchte
  • Die Version in der „Erstfassung“ im Produktivbetrieb einzusetzen ist immer ein gewisses Risiko
  • Neue Funktionen kommen ohnehin erst im Herbst
  • Sinnvoll ist auch, dass sich der betreuende Fachhändler mit der Version auseinandersetzen kann

Daher meine Empfehlung:

  • Office Line  2015 nach Bereitstellen der Featureversion und dem darauf folgenden Servicepack (d.h. im Frühjahr 2016) einsetzen.
  • Neukunden sollten selbstverständlich mit der Office Line 2015 beginnen.

Umstellungsaufwand

Da die dahinter stehende Technologie gewechselt wurde (Access 2015) und damit leider auch programmierrelevante Themen betroffen sind, ist der Aufwand der Umstellung nicht gering. Insbesondere der Zugriff auf die SQL Datenbank wurde auf in Access eingebundene Tabellen umgestellt, womit erhebliche Änderungen am Programmcode verbunden sind.

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